Projekt Vegas – Doubt Casis Wahrheit

Wie fängt man am Besten an, wenn der Kopf zu voll ist?
Beginnen wir direkt am Anfang.
Herti schickte mir damals einen Link von einem Foto auf dem Herti, Wiki und ich drauf waren, um an einem Wettbewerb, den er im Internet entdeckt hatte, mitzumachen.
CEP Deutschland und Laufen.de haben einen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem man für zwei Personen eine Las Vegas Reise zum Las Vegas Rock´n Roll Marathon gewinnen konnte.

Mit Euren Stimmen zum Sieg

Es ging um ein Voting, bei dem man zuerst unter die ersten zehn Plätze kommen musste, um dann von einer Fachjury ausgewählt zu werden. Die ersten 50 Plätze bekommen Kompressions Nighttec Socken als Gewinn.
Nun ja, das war mein erster Gedanke das wir diese Socken gewinnen könnten.
Im Laufe der Zeit rutschten wir höher und höher in der Voting Liste. Den Gedanken, das wir doch wirklich unter die ersten 10 kommen könnten, verdrängte ich aber immer noch.
Irgendwann kamen wir dem 10 Platz näher. Wir machten rund um die Uhr Werbung. „Hallo Leute, bitte gebt uns eure Stimme.“ war der häuftigste Satz in der Phase.
Herti war es, der auf die Idee kam, den Wünschewagen zu unterstützen. Eine tolle Sache, bei der man sich mal so richtig ins Zeug legen konnte.
Wir beendeten die erste Abstimmphase auf einem tollen dritten Platz. Jetzt lag es an der Jury ein Team auszuwählen.
Um nicht ganz zu entäuscht zu sein machte ich mir bewusst keine Hoffnung auf den Hauptpreis.
Der Tag als es bekanntgegeben werden sollte, wurde noch mal um ein paar Tage verschoben.
Dann war der Tag endlich da. Wir schauten ständig auf die Internetseite und warteten gespannt.
Ich erinnere mich wie Herti mich anschrieb und sagte:
„War ja klar das CEP so entschieden hat!“
Ich fragte wer gewonnen hat und war echt traurig.
„Keine Ahnung, wollte nur mal deinen Puls hochschiessen lassen.“ sagte er.
Also warteten wir weiter.
HERTI RIEF AN.
„Besorg Dir einen Reisepass!!!!“
Verarscht er mich, dachte ich oder meint er es Ernst?
Ich bat ihn das ich jetzt keinen Witz darüber möchte bla bla bla.
Dann schickte er mir einen Screenshot der E-Mail auf mein Handy.
Wahnsinn man hatte uns für den Haubtgewinn ausgewählt. Ich konnte es garnicht glauben. Nach einer Stunde ´im Kreis gehen und freuen ohne Ende` musste ich sofort einen Reisepass beantragen.
Am Abend trafen wir uns im „Retro“ und feierten ein wenig. An Schlaf war in der ersten Nacht nicht zu denken.

Dann riefen wir auch, im Zuge darauf, unsere Freunde dazu auf uns Aufgaben zu geben, die wir für eine Spende für den Wünschewagen realisieren können.
Witzige und spannende Aufgaben kamen zusammen.
Das Sammeln der Aufgaben verkürzte uns die Wartezeit auf den großen Tag.

Ich vergaß erst einmal, dass ich noch nie so weit geflogen bin und recht nervös war. Okay, bis dato war es nur ein 10 Minuten Segelflug gewesen.

Dann war es soweit.
Die Koffer waren gepackt und der Tag war da.
Das Reisebüro hatte versäumt uns die Zugticktes nach München zu schicken. Und da der Ablug ja in München war mussten wir dringend dahin. Bis sagenhafte 30 Minuten vor der Abfahrt mit dem ICE und vielen Telefonaten mussten wir warten um endlich sicher zu
sein ´alles ist nun in trockenen Tüchern`.
Die Fahrt im ICE verbrachten wir im Bistrowagen. In München angekommen mussten wir noch einige Male umsteigen und kamen so erst spät, nach vielem ´Hin und Her` in unserer Unterkunft an.
Herti machte extra zur guten Nacht ein Hörbuch an um direkt einzuschlafen.
Die Nacht war allerdings kurz. Da wir schon früh am Flughafen sein mussten.
Am Morgen ging es dann Richtung Flughafen. Ich war echt geflasht von dem Ablauf am Flughafen.
Schnell noch Geld wechseln am Reisecenter, und ich dachte „Komisch diese Dollar, alles eine Größe.“
Bei Mc Donald trafen wir unseren CEP-Kontaktmann der uns ein paar Unterlagen für Las Vegas in die Hand drückte.
An der Kofferabgabe kam der erste Englisch-Test. Bestanden mit 4.
Am Frühstücks Buffet habe ich vor lauter Unruhe und Nervosität ein seltsames Frühstück ausgewählt:
– 5 kleine Minibockwürstchen
– 2 große Löffel Bacon
– 1 Gulaschsuppe
– 1 Baguette
– ein Weizenbier
Total gesund und eklig.
Richtung Boarding war plötzlich Herti weg, der eigentlich genau hinter mir war. Ich bin dann zurück, um den Officer nach ihm zu fragen.
„Who is Herti with the yellow Jacket?“
Herti wurde schnell rausgepickt und er musste dann noch durch eine Kontrolle.

Im Boarding-Bereich trafen wir dann auf Christian von Laufen.de.
Ich hörte nur sporadisch zu, weil ich im Hintergrund unsere Maschine sah.
„Jetzt nur nicht durchdrehen“, dachte ich, „cool gucken und durch“. Mit dem Bus zum Rollfeld und ab in einen Kanal. Och, das ist ja eine Flugzeug-Tür.
Die Stewardessen begrüßten uns auf Englisch. Ok irgendwann muss es ja anfangen.
Wir wurden auf die Mittelplätze verwiesen. Na toll, so eng hatte ich mir das nicht vorgestellt. Als sich die Tür schloss, hatten wir schnell die Plätze gewechselt, weil der Flieger nicht ausgebucht war.
Direkt hinter dem Klo zu sitzen erschien mir erstmal sehr sinnig und klug. Das Donnern der Maschine habe ich mit geschlossenen Augen genossen. Nach zwei Minuten dann der erste Blick nach draußen. Boaaaaah, unter uns sind Wolken. Coooool!!!!
Ich schaute sehr lange raus und genoss die Aussicht. Und immer wenn ein Luftloch kam schaute ich mir die Crew an. Drehten die nicht durch, brauchte ich auch kein Rambazamba machen. Das Essen im Flieger war lecker aber die Portionen waren klein. Die Filme, die wir unss im Flieger anschauen konnten liefen alle auf Englisch.
Noch mehr Übung für den Aufenthalt in Vegas.
Die Wolkendecke löste sich stellenweise auf und ich konnte, den unter uns liegenden, Atlantik sehen.
Dann fiel mir auf „Hey, die Flügel beben“. Ohje …..aber die Crew war ruhig, also blieb ich es auch. So gingen die Stunden dahin. Der Film ´Wonderwoman` ist auf englisch recht cool.
„Der Pilot hatte jetzt tausende von Kilometern Zeit sich in die richtige Landposition zu bringen…warum musste er das jetzt auf den letzten fünf Kilometern machen.“ ging mir beim Landeanflug durch den Kopf.
Die Landung war dann schließlich recht holprig und ich war froh endlich wieder Boden unter mir zu fühlen.
Im Flughafen von Atlanta wurde wir durch das Personal durch Gänge geführt. Irgendwann musste ich zu einem Officer alleine weiter, so wie auch die anderen aus meiner Reisegruppe.
Das war dann jetzt die Nummer wo einem Fragen gestellt wurden. Warum und weshalb und sonstiges. Ich entschied mich einfach zu erzählen was mir so durch die Kopf ging.
Die Fragen waren mir, für meinen Geschmack und Verständnis, zu schnell gestellt worden.
Also sagte ich: „I won the price to run an Marathon. I live im Mirage. Monday i go back to Germany and i am very happy.
I dont speak so good english. Sorry Man.“
Die Taktik ging auf und ich bekam mit einem Grinsen endlich den Stempel.

Wir mussten unsere Koffer am einem Terminal abholen und zum nächsten bringen.
Da stellte sich heraus das Christians Koffer noch in München war und erst 2 Tage später nachkommen sollte.
Das wäre jetzt nichts für mich gewesen.

Auf dem Weg zum nächsten Terminal kam uns ein Beagle-Hund mit Officer entgegen. Ich liebe Hunde. Bevor ich mich auf den Boden werfen konnte um „Ohhhhhhh, wie süß bist du denn?“ zu rufen, erinnerte mich Herti daran das der Hund arbeitet.
Der Hund lief durch die ganzen Koffer und kratzte hier und da mal an einem.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Atlanta ging es dann wieder zum Boarding Richtung Vegas. Ich hatte vergessen vor dem Start noch auf die Toilette zu gehen und hatte übelste Probleme, dann zu warten bis die Maschine gestartet war und wir die Gurte wieder lösen durften.

Der Start war diesmal nicht so schlimm, denn ich hatte nur die Toilette im Kopf. Schnell abschnallen und aufs Klo war nicht drin, also musste ich warten bis wir oben waren.
Vier Stunden später war dann der Landeanflug auf Vegas.

Endlich am Ziel!
Tilli und Wiki waren schon am Flughafen und warteten weil sie einen Flug aus Frankfurt genommen hatten.
Im Terminal waren dann auch die ersten Spielautomaten, cool, hier geht es direkt ´Vegas like` los.
Einige Passagiere am Flughafen wurden mit Schildern abgeholt. Am Kofferband kam dann Simone von CEP auf uns zu und hatte auch ein kleines CEP Schild in der Hand.
Tilli und Wiki waren dann auch da und somit hatten alle Ihr Ziel erreicht.
Da Christian noch was zu klären hatte wegen dem Koffer, ging ich schon mal raus um zu rauchen. Ich dachte das es ganz schön warm ist in der Halle.
Halle? Moment, da fahren Autos …….verdammt ich bin ja draussen und es ist warm.
Simone war sozusagen unsere Ansprechperson von CEP, die Ihren Job richtig geil gemacht hat. Alles war vorbereitet und top organisiert worden.
In einem schwarzen Van wurden wir zum Hotel ´The Mirage` gebracht, vorbei an vielen Lichtern und nicht fassbaren Eindrücken.
Nach dem Check-in im Hotel hatten wir nicht viel Zeit zum Erholen gehabt, weil das Meet and Greet mit den anderen Teilnehmern bzw. Gewinnern aus den anderen beiden Ländern anstand.
Unser Zimmer hatte zwei Bockspring-Betten für vier Männer. Was ich aber schlimmer fand, als mir ein Bett mit einem Kumpel zu teilen, war das es auch nur eine Decke pro Bett gab.
Ansonsten war das Zimmer sauber und mir fiel auf, das die Toiletten in den Staaten anders als in Europa sind.
Unser Hotel hat eine Spielfläche von 9200 Quadratmetern mit 4 Restaurants und diversen Shops und Erholungsbereichen ect. Also alles in Allem war es riesig.
Nach einer Begrüßung gab es dann den ersten Burger in den Staaten und ich muss sagen, das die das echt gut können in den USA.
Wir verabredeten uns für den nächsten Morgen zum Morning Run und haben uns dann von den anderen verabschiedet. Eigentlich wollten wir aufs Zimmer weil wir seit ewigen Stunden auf den Beinen waren, aber den Strip, die Hauptstraße in Vegas, wollten wir uns dann doch noch mal kurz anschauen.
Schwer zu sagen was man fühlt in so einen Moment, aber ich war sehr begeistert von dem Nachtleben.

4 Stunden Schlaf müssen reichen
Ich weiß gar nicht mehr wann wir dann endlich im Bett waren, denn mein Zeitgefühl hat hier echt gelitten.
Aber nur vier Stunden später saß ich senkrecht im Bett und war hellwach. So erging es den anderen auch. Also anziehen und Kaffee suchen. Ein Mc Donald´s war schnell gefunden.
Um 6 Uhr war dann unser Treffen zum Morning Run. Wir liefen Richtung Stratosphere Tower und wieder zurück.
Danach hatte jeder etwa 10 Minuten Zeit um sich frisch zu machen.
Es stand ein Trip zum Hoover Damm an. Vorher lud uns Simone noch zu einem richtig amerikanischen Frühstück ein.
Und das sind keine Brötchen mit Salami oder Fleischwurst.
Die Amerikaner haben so eine Affinität zu Käse, Eiern und Kartoffeln. Ich glaube fast die schlafen alle in einer Käsedecke.
Rühreier mit Pommeswürfel, irgendetwas Hacksteakmässiges mit einer Sosse gab es. Der Kaffee in Vegas war auf jedenfall dunkel.
Wasser bekommt man hier immer gratis zu jeden Essen und der Becher wird auch auf Wunsch ständig nachgefüllt. Den Service finde ich echt klasse und das wünschte ich mir auch hier.
Nach einer Autotour erreichten wir den Hover-Damm. Echt klasse dieser Staudamm und riesig ohne Ende. Dort wurde mal ein James Bond Film gedreht. Kurz darauf ging es zur Besichtigung zu einer Schokoladen Fabrik.
Und dann besuchten wir den Botanischen Garten in dem wir zahlreiche Kakteen bewundern konnten.

Auf der Marathonmesse bekamen wir schließlich unsere Startnummern und bis dahin hatten wir schon allerhand gesehen.

Abends bekamen wir dann von CEP eine Einladung zum Abendessen im Eiffelturm von Las Vegas mit der Bitte uns entsprechend chic anzuziehen.

Der Laden war sehr edel. Auf der Toilette gab es sogar Jemanden, der einem nach dem Händewaschen mit einem Handtuch die Hände trocknete.
Anstatt Trinkgeld entschied ich mich ihm ein Shake Hand zu geben. Peinlich, Peinlich.
Wieder am Tisch war ich mir sicher, das am Nebentisch Robert de Niro saß. Aber nach der Shake-Hand-Nummer wollte ich keinen mehr anquatschen.
Simone hatte nach dem Essen wieder eine Überraschung für uns.
Ein VIP-Band für das Bellagio, einer der angesagtesten Clubs in Las Vegas. Also sind wir danach ins Bellagio.
Dort stieg ´ne richtig geile Party. Auf der Party lernten wir auch den CEP Chef Matthias Schulz kennen.
Er beglückwünschte uns alle zum Trip nach Las Vegas. Man merkte das er sehr nah an der Front ist und keiner der oben im Büro sein Unwesen treibt.
Wir bekamen noch on Top Spielgeld für Vegas zum verbraten. Nach der Party ging es dann ins Kasino. Verloren am Roulette, gewonnen am Automaten und zack bist du blank.
Mittlerweile schleichte sich eine Müdigkeit in mir ein.
Also bin ich dann noch etwas rumgegangen und dann Richtung Zimmer um den Akku wieder aufzuladen.

Nächste Nacht – nach 4 Stunden vorbei
Die zweite Nacht war wieder sehr kurz.
In Vegas war mein Zeitgefühl völlig im Eimer und so war ich ständig im Wach-Zustand.
Heute hatten wir unseren freien Tag und so konnten wir uns den Aufgaben widmen, die wir für die Spenden für den Wünschewagen auf bekommen hatten.
Unser Kölner Brings Song vor dem Ceasar Palace war schon krass, weil da Sicherheitspersonal rumstand und ich mich schon im Knast gesehen habe.
Aber hier gehen die Uhren etwas anders. Die Menschen hier sind total relaxt und cool drauf.
Christian von laufen.de wollte mit uns ein paar Bilder vor dem berühmten „Welcome to Las Vegas“ Schild machen.
Dahinter war die Gedenkmeile des Anschlages. Unweit davon dann die Gun-Shows und Waffenverkauf.
Was wäre die Welt ohne Waffen?
Danach gab es einen Besuch im Fire Department von Las Vegas.

An dem Tag sollte auch die Nummer auf dem Stratosphere Tower statt finden. Puh, erste Gedanken kamen auf, das das zu hart wäre für mich. Da ich kein Fan von Achterbahnen oder schnellen Fahrgeschäften auf dem Rummel bin.
Am Turm sollte zuerst mein Sprung stattfinden.
Ich hatte es auch wirklich vor. Aber vom Lehrling den Sicherheitsgurt umgelegt zu bekommen war nicht sonderlich hilfreich um meinen Mut aufzubauen.
An jeder Station fummelte jeder noch mal am Gurt rum und veränderte ihn. Das war mir nicht ganz schlüssig. Herti, mein Dolmetscher der wichtigsten Fragen, durfte nicht mit hoch auf den Turm.
Keine meiner Fragen konnte ich so stellen, das man mich verstand.
How old is the Rope?
How old are you?
How many Accident was on the Tower?
Auf der Plattform ging dann alles sehr schnell 3.2.1 NOOOOOOOOOO No No No
Ich war super geknickt aber ich konnte es einfach nicht. Also bin ich in wieder nach unten ohne Erfolgserlebnis.
Christian hat unsere Nummer gerettet und ist dann mit meinen Chicken-Voucher des 2. Versuches gesprungen.
Aber hey, drei Karussells warten noch auf uns. Und die hatte keiner in der Zwischenzeit abgebaut.
Im ersten Karussell saß ich neben Herti und brüllte meine pure Begeisterung durch Vegas.
Auf der Krake wieder Stress am Limit aber auch das wurde erledigt.
Jetzt hoch auf den Tower. Dort wartete das letzte Karussell bei dem man noch mal 30 Meter höher geschossen wurde.
Ich wollte wieder kneifen, saß aber dann neben Tilli, weil Herti und Wiki wegen dem Gegengewicht auf der anderen Seite sitzen mussten.
Das ging mir zu doch zu langsam das Prozedere und ich brüllte während der Startphase der Frau die den Start entriegelte entgegen:
„Push the Button endlich aber zack zack.“
Der Magen war erst mal hinüber danach. Aber ich war trotzdem happy das wir dann doch alle 3 Karussells erlebt und erledigt hatten.
Zurück liefen Herti und Wiki Ihre Mindestmeile, wie jeden Tag. Tilli und ich gingen langsam zurück ins Mirage.
Abends sind wir dann wieder raus und haben uns Vegas angeschaut.

4 Stunden Schlaf, danach Strip auf dem Strip
Am nächsten Morgen stand die Aufgabe `Der Song auf dem Strip in Unterhose` auf dem Plan. Wiki sollte „Conny Kramer“ wirklich noch mal üben. Aufgefallen sind wir aber auf jeden Fall.
Danach über Mc Donald´s ging es zum Bellagio. Dort war der German Dream Man Stripp geplant. Wieder eine Aufgabe die wir zu erledigen hatten.
Der erste Take war drin und Tilli hatte anstatt das Video zu machen nur zwei Fotos gemacht.
Also das Ganze noch einmal.
Im Hotel wurde mir noch ein Mike Tyson Tattoo ins Gesicht gemalt und somit war wieder eine Aufgabe erledigt.
Danach hatten wir noch zwei Stunden bis zur Abfahrt zum Marathon. Die drei legten sich kurz hin und ich ging etwas durch das Hotel.

Auf zum Start
Christian kam mir entgegen und wir tranken erst mal einen Kaffee. Dann war es auch schon Zeit um zum Marathon aufzubrechen. Wir wurden als VIP´s zum Start gefahren und konnten auf die Dachterrasse und von da aus das Treiben beobachten.
Ich legte mich auf eine Liege mit Cola und Kaffee. Hey, jetzt schnell noch ein Foto und ab zum Start.
Der Rücken meldet sich immer dann, wenn man es nicht erwartet. Alles tat weh und ich sagte schon das keiner warten soll das ich es irgendwie schaffen werde.
Im Startbereich sah man viele Cops mit Gewehren und auf den Dächern Scharfschützen. Für die Sicherheit wurde hier viel gemacht.
Die amerikanische Hymne ertönte und alles war totenstill.
Dann ging es blockweise zur Startlinie.
Als unser Block in 5 dran war meldete sich der Rücken wieder mit guten Nachrichten. Er war wieder ok.
Feuersäulen stiegen auf und wir liefen los Richtung Sonnen…. nee, ich erst mal auf das Dixi weil Kaffee und Cola die falsche Wahl war.
Die Strecke ging durch den gesamten Strip rauf und runter.
Normalerweise wäre das hier sehr langweilig. Aber die Leute am Straßenrand und diverse Bands machten diese Straße zum absoluten Highlight.
So etwas in Worte zu fassen ist sehr schwer.
In Downtown sah ich Hochzeitskappellen und hoffte das Herti und Wiki Ihre Aufgabe der Hochzeit erledigt hatten. Weil, noch mal so weit hier hin laufen, puhhhh, das war nicht mein Plan.
Ich bin oft stehengeblieben um mir dieses und jenes anzuschauen und kam dann nach 3:04 Std Brutto ins Ziel. Wahnsinnszeit für einen Halbmarathon, normalerweise laufe ich viel schneller.
Zum Ausruhen hatten wir aber keine Zeit. Zurück im Hotel hatte ich kurz Zeit zum Duschen. Und der CEP Chef wollte noch was mit uns Trinken.
Herti erklärte, das wir noch mal auf die Strecke gehen mussten, um mit der Gruppe Kiss zu rocken.
„OK“, sagte er „wir gehen alle dahin.“
Alle Teilnehmer des Vegas Trips sind dann mitgegangen.
Und so standen wir alle da geschminkt.
Verlaufboys, Dänemark, England, Cep Chef und der Chefredaktuer von Laufen.de.
Und rockten mitten auf der Strecke mit der Band “ I was made for loving you“.
Das war mit das grösste Highlight für mich.
Danach sind wir noch ins Hotel in eine Bar und haben den Abend ruhig ausklingen lassen.
Auf den Zimmern packten wir unsere Koffer. Am nächsten Morgen war leider unser Rückflug.
Mit Christian zusammen ging es dann zurück zum Flughafen. Die Fahrt mit dem Taxi hätte von mir aus ewig gehen können.
Der Rückflug ging dieselbe Strecke zurück über Atlanta.
Ich schaute sehr lange raus um noch mal Las Vegas von oben zu sehen, bis es plötzlich weg war hinter der Wolkendecke.
War es auf dem Hinflug noch recht komfortabel, saß ich jetzt bis München immer zwischen Leuten.

Der Jetlag schlug erst in Deutschland zu. Innerhalb einer Woche zwei mal neun Stunden zu wuppen ist echt heavy.
Wir haben soviel erlebt in den fünf Tagen dort in Las Vegas, das ich glaube, ich brauche noch etwas Zeit um das alles ordnen und verarbeiten zu können.

Ich bedanke mich auch noch mal in allererster Linie bei Herti.
Herti macht das administrative bei den Verlaufboys und hat eine Menge Nacharbeit.
Hätte er damals nicht den Link gesehen, säße ich jetzt nicht seit drei Stunden vor dem Laptop und könnte in Gedanken nochmal das Abenteuer Las Vegas erleben.

An all unsere Voter.
Ohne euch wäre der 3 Platz im Vorvoting nicht möglich gewesen, ein dickes Danke dafür.

Die Dänemark Fraktion Hanne und Pia
Der Engländer Paul
CEP Chef Matthias
Laufen.de Redakteur Christian
Simone von CEP, die uns eine Mega Rahmenprogramm geboten hat.
Der bärtige Mann, dessen Name ich vergessen habe.
und natürlich an alle Aufgabensteller. Ihr habt uns echt auf Trap gehalten.
Es war mir eine Ehre mit euch allen das Abenteuer zu erleben.
Was machen wir jetzt?

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